Aktuell

Tagungsband zum “Internationalen Kongress Agrarholz 2013″ veröffentlicht

Der “internationale Kongress Agrarholz 2013″ fand am 19./20. Februar 2013 in Berlin statt, und Wissenschaftler des BEST-Verbundprojektes haben mehrere Beiträge dazu geliefert. Nun ist ein Tagungsband zum Kongress erschienen, der kostenlos in elektronischer Form verfügbar ist.

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Feature-Artikel zu BEST und Partner-Bioenergieregion BERTA in Zeitschrift “Joule”

In der Fachzeitschrift “Joule” ist unter der Rubrik “Energiepflanzen” ein Feature-Artikel zu BEST und den Forschungsarbeiten in der Bioenergie-Region Thüringer Ackerebene (BERTA) erschienen.

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Ökologische Landschaftsfunktionen

Welche Auswirkungen haben unterschiedliche Anbauformen von Biomasse auf ökologische Größen wie Wasserhaushalt,  Emission von Treibhausgasen und Rückkoppelungen zum regionalen Klima? Zur Untersuchung dieser Frage wird ein integriertes Modellsystem entwickelt, mit dem die Auswirkung von Landnutzungsänderungen unter gegenwärtigen und zukünftigen Klimabedingungen bewertet werden kann. Mit Hilfe dieser Bewertung können die verschiedenen Produktionssysteme dann an die lokalen und regionalen Gegebenheiten angepasst und optimiert werden.

Um dieses Ziel zu erreichen gliedert sich das Cluster in die Arbeitspakete:

Bioklimatologie (ÖL 1)

Rückkoppelung von Klima und Landnutzung

Klimamodelle projizieren veränderte Umweltbedingungen auf regionaler und globaler Ebene. Landnutzung muss sich an diesen Klimawandel anpassen. Unklar ist inwieweit der Klimawandel zu veränderten Umweltbedingungen für die Landnutzung und besonders der Biomassenerzeugung führt und wie Landnutzungsänderungen das Klima
beeinflussen. Dieses kann sich auf regionaler Skala sehr unterschiedlich auswirken. Ziel des Teilprojekts ÖL 1 ist es daher, zukünftige Klimabedingungen zu untersuchen und Klima-Landnutzung-Rückkoppelungen bei unterschiedlichen Landnutzungsstrategien zu analysieren. Es soll eine Landnutzungsstrategie erzielt werden, die optimal die Adaption des Klimawandelsmit der Biomassenerzeugung verbindet.

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Wasserhaushalt (ÖL 2)

Modellierungsansatz Landschaftswasserhaushalt

Projektziele sind:
Messung und Modellierung der Wasserhaushaltscharakteristik in unterschiedlichen Landnutzungstypen in den zwei Bioenergieregionen
Entwicklung von Transferfunktionen des Wasserhaushalts und Upscaling von Komponenten des Landschaftswasserhaushalts unter Berücksichtigung der klimatischen Projektionen für beide Bioenergie- Regionen
Entwicklung eines Werkzeugs zur räumlich expliziten, optimierten Nutzung der Wasserressourcen, um den Wasserhaushalt von Anbau- flächen sowohl mit Blick auf die Produktion als auch bezüglich der Grundwasserneubildung nachhaltig zu sichern

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Klimaschutzleistung (ÖL 3)

Anbau von nachwachsenden Energieträgern

Die Klimaschutzleistung unterschiedlicher Bioenergie-Linien wird maßgeblich durch den erzielten Netto-Energieertrag sowie die Emission von Treibhausgasen im Zuge ihrer Produktion beeinflusst. Für die Bestimmung der Netto-CO2-Äquiv.-Vermeidung und der CO2-Äquiv.-Vermeidungskosten ist die Bilanzierung produktionsabhängiger Treibhausgasemissionen erforderlich, da diese die potenzielle CO2-Einsparung erheblich verringern können. Von besonderer Bedeutung sind die Lachgasemissionen, die einen erheblichen Einfluss auf die Vorzüglichkeit verschiedener Bioenergie-Linien haben können. Eine regional differenzierte Bewertung der N2O-Emission im Zuge der Bioenergieproduktion ist derzeit noch nicht möglich. Auch hinsichtlich der Beeinflussung der Stickstoff- und Kohlenstoffspeicherung in den Böden der Produktionsstandorte gibt es bisher kaum Systemvergleiche, die eine regional differenzierte Bewertung unterschiedlicher Bioenergie-Linien ermöglichen.

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Ressourceneffizienz (ÖL 4)

Kurzumtriebsplantage (KUP) mit Pappeln

Energiepolitisches Ziel ist es, die Nutzung fossiler Energieträger deutlich einzuschränken und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe zu erhöhen. Ein Vorteil in der Nutzung nachwachsender Rohstoffe ist neben ihrer Verfügbarkeit auch ihre potentielle CO2-Neutralität, d.h. im Idealfall wird nicht mehr CO2 in die Atmosphäre abgegeben als zuvor durch Photosynthese der Pflanzen in Biomasse festgelegt wurde.

In Europa sollen erneuerbare Energien weiterentwickelt werden mit dem Ziel im Jahr 2020 etwa 20 % des Energiebedarfs zu liefern. Dabei spielt Biomasse als nachwachsender Energieträger eine wesentliche Rolle.

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